
FLASHBACK Erwin Vandendaele wurde am 25. Februar 1970 zum ersten Mal für die „Roten Teufel“ nominiert. Er spielte jedoch nicht.
Sein Debüt gab er erst am 15. November desselben Jahres gegen Frankreich. Insgesamt sollte er 32 Länderspieleinsätze sammeln. Für die belgische Nationalmannschaft zeigte er vor allem Anfang der 70er Jahre einige starke Leistungen. Gegen Portugal legte er unter anderem den großen Eusebio komplett lahm.
Vandendaele bestritt 92 Spiele für Anderlecht als zentraler Mittelfeldspieler. Dabei erzielte er ein Tor. 1974 wechselte er von Club Brügge zu Anderlecht. Vanden Stock zahlte damals eine beträchtliche Ablösesumme für seinen Transfer. Mit Anderlecht gewann Vandendaele mehrere Pokale, den UEFA-Superpokal und den Europapokal der Pokalsieger. Das Finale gegen West Ham, das Anderlecht gewann, musste er jedoch wegen einer Verletzung verpassen. Beim Gewinn des europäischen Superpokals gegen den großen FC Bayern München war er aber dabei.
Vandendaele war zeitweise sogar Kapitän bei Anderlecht. Als Verteidiger war er ein echter Stilist. Ballverluste waren bei ihm eine Seltenheit. Er verfügte über eine sehr solide Technik, spielte dabei aber vor allem zurückhaltend. Er verschwendete nie unnötig Energie und spielte stets sicher. Besonders auf der Position des Liberos glänzte er, konnte sich aber auch im Mittelfeld gut behaupten. Vandendaele hatte zudem einen hervorragenden Pass. Vor allem spürte er genau, wo es brannte, und griff dann passend ein.
1977 verließ er Anderlecht nach drei Jahren im Alter von 32 Jahren und wechselte zu Stade de Reims. 1981 beendete er seine Spielerkarriere und trainierte anschließend eine ganze Reihe von Teams, darunter zweimal Gent und RWDM. 1991 beendete er auch seine Trainerlaufbahn. Im Jahr 2005 arbeitete er noch als Scout für AA Gent.
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In einem Flashback-Artikel blicken wir zurück auf ein wichtiges Ereignis für den Verein oder einen Ex-Spieler.