ANDERE Anderlecht erhält 700.000 Euro aus dem Solidaritätsfonds, da man durch das frühzeitige Saisonende nicht mehr um ein Europapokalticket spielen konnte. Das berichtet Het Nieuwsblad. Auch der KV Mechelen und Genk erhalten diesen Betrag. Jedoch bekommt Genk noch 140.000 Euro zusätzlich, da sie am 30. Spieltag ein Heimspiel bestritten hätten.
Während die Vereine im oberen Teil der Tabelle die Meisterschaft frühzeitig beenden und den Tabellenstand nach 29 Spieltagen als Endstand akzeptieren wollten, glaubte Anderlecht noch an ein Europapokalticket. In den Wochen vor der Beendigung zeigte Anderlecht nämlich wieder einen schönen Fußball und erzielte tolle Ergebnisse. Anderlecht glaubte, genau wie Genk, noch an ein Europapokalticket und schlug deswegen vor, dass die Vereine, die von der frühzeigen Beendigung profitiert haben, die benachteiligten Vereine entschädigen sollten.
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Weiter lesen Inzwischen wurde auch eine Einigung über die Höhe der Entschädigungen erzielt:
200.000 Euro zusätzlich für jeden Verein aus der 1. Division A, da die Corona-Krise jeden getroffen hat
500.000 Euro zusätzlich für Anderlecht, Genk und den KV Mechelen, da sie noch eine Chance auf Play-Off 1 und ein Europapokalticket gehabt
140.000 Euro zusätzlich für Vereine, die am 30. Spieltag ein Heimspiel gehabt hätten und somit auf mehr Einkünfte verzichten mussten
100.000 Euro für jeden Verein aus der 1. Division B
keine Entschädigung für Vereine, die Spieler in eine zeitliche Arbeitslosigkeit geschickt hatten (Cercle Brügge und Waasland-Beveren)
Das Geld kommt von den Vereinen, die europäisch spielen und vom Fußballverband. Die unterstehenden Beträge sind die Mindestbeträge. Falls die Vereine in Europa weiterkommen würden, würden die Beträge steigen. Wenn die anderen Vereine die Vorrunde überleben, dann werden auch sie einen Betrag abgeben müssen.