Sind ausländische Investoren eine Option?

MITTWOCH, 13 JANUAR 2021, 12:24 - RSCA Skater
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ANDERE Die Gespräche mit den Minderheitsaktionären laufen immer noch. Alle Parteien untersuchen weiterhin verschiedene Möglichkeiten, um frisches Geld in den Verein pumpen zu können. Dabei soll man nun auch an ausländische Investoren denken. Die Zeit drängt, denn am 15. Februar 2021 muss die Lizenzakte eingereicht werden.

Nicht alle sind sich über ausländische Investoren einig und eine wirkliche Entscheidung wurde noch nicht getroffen. Marc Coucke soll Schulden in Aktien umwandeln und diese dann verkaufen. Aber wie groß kann die Entscheidungsbefugnis eines ausländischen Investors werden? Und wer geht in diesen schwierigen Corona-Zeiten das Risiko ein, in den RSC Anderlecht zu investieren?

Es gibt so viele Fragezeichen ohne konkrete Antworten. Potenzielle Kandidaten wurden bereits genannt, aber innerhalb der verschiedenen Parteien besteht (noch) keine Entscheidung darüber, dass man diesen Weg effektiv einschlagen soll. Denn bei einer Mitsprache dieser ausländischen Investoren müsste das Kräfteverhältnis überdacht werden. Dann würden drei Parteien mitbestimmen: die Minderheitsaktionäre, Marc Coucke und ein ausländischer Investor.

Alle Parteien suchen konstruktiv nach einer Lösung, aber die Zeit drängt. Die Lizenzakte muss innerhalb des nächsten Monats und spätestens am 15. Februar eingereicht werden. Danach hat man bis März noch etwas Zeit, um eventuelle Anpassungen vorzunehmen. Aber das wird dann die definitive Frist sein, um einen ordentlichen finanziellen Sanierungsplan einzureichen.

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