Verbeke: "Es muss das Jahr von diesen zehn Jugendspielern werden"

DONNERSTAG, 28 JULI 2022, 00:52 - RSCA Skater
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INTERVIEWS Peter Verbeke schaut mit einem gesunden Optimismus auf die neue Fußballsaison. In einem Gespräch mit der Zeitung De Morgen erklärte er, dass andere Vereine viel mehr Geld auf dem Transfermarkt ausgegeben haben, aber er nannte auch die Namen von zehn jungen Spielern, von denen er in diesem Jahr sehr viel erwartet.

Zwei Einkäufe, zwei ausgeliehene Stürmer und ein Rückkehrer: das sind die bisherigen Transfers von Anderlecht in diesem Sommer. Keine großen und teuren Einkäufe, aber wohl junge Spieler mit viel Potenzial. Das ist kein Zufall: Anderlecht kann sich nämlich immer noch keine großen Ausgaben auf dem Transfermarkt erlauben.

"Seit ich bei Anderlecht arbeite, haben wir 16 Millionen Euro an Transfers ausgegeben. Club Brügge hat in derselben Zeit 45 Millionen Euro ausgegeben, Genk 35 Millionen und AA Gent und der FC Antwerp beide fast 30 Millionen", erzählte Verbeke am Samstag in De Morgen. Das sind jedoch die Zahlen bis Ende 2021. Die vergangene Wintertransferperiode ist darin also nicht enthalten.

Einen Transfer wie der von Toby Alderweireld zum FC Antwerp müssen wir bei Anderlecht nicht so schnell erwarten. Anderlecht möchte darüber hinaus auch weiterhin die Lohnmasse reduzieren. "Im Gegensatz zu den anderen Vereinen", erklärte Verbeke. "In unserem Businessplan für die kommenden fünf Jahre müssen wir mit jedem Euro sehr vorsichtig umgehen."

"Die Jugend könnte sich durchsetzen"

Mit Magallan und Cullen verließen in diesem Sommer zwei erfahrene Spieler den Verein. Die Neuzugänge sind junge. Verbeke erklärte, dass er auf der Suche nach einem guten Mix zwischen Jugend und Erfahrung ist. "Aber in dieser Saison könnte sich tatsächlich die Jugend durchsetzen", erzählte er.

"Das muss das Jahr von Zeno Debast, Hannes Delcroix, Marco Kana, Kristian Arnstad, Mario Stroeykens, Sergio Gomez, Francis Amuzu, Noah Sadiki, Julien Duranville und Nilson Angulo werden. Das sind zehn Spieler, an die ich glaube", sagte der CEO. "Sie sind aber alle noch sehr jung und da ist es logisch, dass sie auch mal Fehler machen werden."

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