RSCA Futsal startet mit einer doppelten Herausforderung

DIENSTAG, 6 JANUAR 2026, 16:48 - RSCA Skater
Anderlecht-Online No Image Found

ANDERE Nach einer Pause von mehr als zwei Wochen beginnt für RSCA Futsal wieder der Ligaalltag. Der Brüsseler Verein muss innerhalb von nur 48 Stunden zwei Spiele bestreiten, bevor die Saison aufgrund der Europameisterschaft für einen Monat unterbrochen wird. Eine Situation, die der technische Manager Lieven Baert selbst als "verrückten Kalender" bezeichnet. Im ersten Spiel trifft Anderlecht am Mittwoch im belgischen Pokal auf den Drittligisten Sint-Niklaas.

Nur zwei Tage später steht das Brüsseler Derby gegen RWDM auf dem Programm. Eine ungewöhnliche Vorgehensweise, aber Baert sieht das nicht als Ausrede: Der Kader zählt 18 Spieler und nur Lucas Perin fehlt noch. Er soll jedoch im Februar zurückkehren.


Weiter lesen unter Anzeige

Weiter lesen
Es ist auch nicht das erste Mal, dass RSCA Futsal mit einem überlasteten Terminplan zurechtkommen muss. In dieser Saison musste der Verein auch aufgrund der Champions League schon drei Spiele in fünf Tagen bestreiten. Diese Serie endete dann mit einer Niederlage gegen FT Antwerpen. "Das Spiel war einfach zu viel", gab Baert zu. Er erklärte, dass seine Mannschaft diese Partie unter normalen Umständen hätte gewinnen müssen.

Das Pokalspiel gegen Sint-Niklaas sollte eigentlich nur eine Formalität werden, auch wenn der Gegner schon zwei Vereine aus der zweiten Division ausschalten konnte. Das Derby gegen RWDM verspricht da schon unvorhersehbarer zu werden. Im Hinspiel gewann Anderlecht mit 14-0, aber Baert bleibt vorsichtig. Er erwartet jedoch eine tolle Unterstützung von den Anderlecht-Fans, die Auswärtsspiele oft in ein halbe Heimspiele verwandeln können.

Auch wenn die Meisterschaft einen Monat lang pausieren wird, wird es für die Führung von Anderlecht nicht an Arbeit fehlen. Der Vertrag mit dem Sponsor Alfasun ist nämlich ausgelaufen. Verhandlungen über eine neue Namenspartnerschaft laufen, aber Anderlecht verlangt eine marktübliche Entschädigung. Acht Spieler nähern sich dem Ende ihres Vertrags und die Verhandlungen sind schwierig, solange die Champions League-Qualifikation nicht sicher ist. Baert gesteht auch ein, dass Belgien Schwierigkeiten hat, gute europäische Spieler zu verpflichten, da attraktivere Ligen wie Frankreich oder Polen bevorzugen.

Quelle: © Eigene Quelle