Taravel ordnet die Rollen neu und schafft eine Dynamik

DONNERSTAG, 5 MÄRZ 2026, 18:42 - RSCA Skater
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ANDERE Seit seinem Amtsantritt als T1 drückt Jérémy Taravel seinen Stempel auf. Drei Siege und ein Unentschieden haben Anderlecht neues Leben eingehaucht. Zwar sind noch Mängel sichtbar, doch wirkt das Team schärfer und geschlossener. Die Entscheidungen des Interimtrainers bleiben nicht unbemerkt: die Sendung La Tribune hat sie unter die Lupe genommen. In der Verteidigung hat Moussa Diarra die Nase vorn gegenüber Lucas Hey.

Der Malier überzeugt mit seiner Zuverlässigkeit und einem sauberen Spielaufbau. Zusammen mit Ilić bildet er ein als komplementär eingeschätztes Duo, auch wenn noch nicht alles rundläuft. Ein deutliches Signal: Taravel scheut sich nicht, harte Entscheidungen zu treffen.


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Die Überraschung des Wochenendes war die Umpositionierung von Nathan De Cat zum Spielmacher. Der 17-jährige Anderlecht-Spieler zeigte Persönlichkeit, offenbarte aber auch Schwächen, vor allem weil er zu oft nach links auswich. Dem Trio Saliba-Llansana-De Cat fehlten noch die Automatismen. Die Experten sind sich deshalb einig: De Cats stärkste Position liegt tiefer auf dem Feld, wo er das Spiel organisieren kann, statt Räume zwischen den Linien zu schaffen. Die Rückkehr von Mario Stroeykens könnte die Karten daher wieder neu mischen.

Wenn ein Spieler befreit wirkt, dann ist das Thorgan Hazard. Allgegenwärtig, inspiriert und entscheidend - der ehemalige Rote Teufel erlebt seine beste Zeit seit Langem. Seine Chemie mit Taravel, die bereits vor der gemeinsamen Zeit bei Anderlecht bestand, scheint dabei eine Schlüsselrolle zu spielen.

Nun ist die Vereinsführung gefordert, rasch über Taravels Rolle zu entscheiden. Bleibt er bis Juni oder sucht man weiter nach einem neuen Cheftrainer?

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