SPIELE Für den RSC Anderlecht steht am kommenden Sonntag mehr als nur die Ehre auf dem Spiel. In der entscheidenden Begegnung gegen Cercle Brügge können die Brüsseler ihr Ticket für die Champions' Play-Offs sichern. Doch bei einem Fehltritt würde ein nervenaufreibendes Ende der regulären Saison drohen.
Einen Spieltag vor dem Ende der regulären Meisterschaft hat der Rekordmeister alles selbst in der Hand. Die Aufgabe ist klar: ein Punkt genügt, um sich für die Champions' Play-Offs zu qualifizieren und somit um den Titel mitspielen zu dürfen. Dennoch liegt rund um den Lotto Park eine gewisse Spannung in der Luft und der Druck scheint von Woche zu Woche zu wachsen.
Weiter lesen unter Anzeige
Weiter lesen Alles oder nichts
Bei einem Sieg ist keine Diskussion möglich. Dann würde sich Anderlecht nämlich ohne Umwege die Teilnahme an Play-Off 1 sichern und das wäre das Mindestziel in dieser Saison. Auch ein Unentschieden dürfte theoretisch reichen, doch beim RSC Anderlecht bleibt man vorsichtig. "Es liegt nun an uns, das zu erreichen", heißt es intern. Die Brüsseler wollen um jeden Preis vermeiden, von Ergebnissen auf anderen Mannschaften abhängig zu sein.
Angstszenario vermeiden
Eine Niederlage gegen Cercle Brügge würde jedoch für Nervosität sorgen. In diesem Fall müssten die Fans plötzlich auch die anderen Spiele im Blick haben, wo Konkurrenten wie KAA Gent und Racing Genk zum Zuge kommen könnten. Gerade dieses Szenario will man um jeden Preis verhindern. Nach einigen verpassten Gelegenheiten, den nötigen Punkt zu holen, ist die Luft allerdings dünn geworden.
Ein spannendes Duell
Das Duell gegen Cercle Brügge verspricht somit ein hart umkämpftes Spiel zu werden. Die Gäste haben ihrerseits noch Interessen und gelten als schwer zu bespielen. Anderlecht wird also von Anfang an konzentriert auftreten müssen.
Der Einsatz ist klar: Sicherheit und Erleichterung bei Sieg oder Unentschieden oder ein nervenaufreibender Schlussakt bei einer Niederlage. Am Sonntagabend wird sich zeigen, ob Anderlecht sein Schicksal in der eigenen Hand behält oder es doch noch aus der Hand gibt.