
ANDERE Ungefähr zwei Monate nach der Entlassung von Olivier Renard ist der RSC Anderlecht immer noch auf der Suche nach einem neuen Sportdirektor. Laut CEO Kenneth Bornauw verläuft diese Suche jedoch durchdacht und ohne Eile. Der Verein möchte sich nicht von Zeitdruck leiten lassen und betonte, dass der tägliche Betrieb vorerst nicht in Gefahr gerät.
Um den richtigen Kandidaten zu finden, arbeitet Anderlecht mit einer internationalen Personalvermittlungsagentur zusammen, die für die erste Auswahl und die Kontakte zuständig ist. Auf diese Weise bewahrt der Verein eine professionelle Distanz und die Kandidaten werden gründlich analysiert, aber nicht nur ihre Fachkenntnisse, sondern auch ihre sozialen Fähigkeiten.
Der neue sportliche Leiter muss laut Bornauw mehr sein als ein Scout oder ein Manager. Es wird vor allem nach jemandem gesucht, der Ansehen in der Fußballwelt genießt, Trainer und Spieler begleiten und auch herausfordern kann. "Die Zusammenstellung einer Mannschaft erfordert ein spezifisches Wissen und viel Erfahrung", erklärte er. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Führungsstärke und Glaubwürdigkeit innerhalb der Vereinsstruktur.
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