Wettbewerbsformat der 1B unter Druck: Geldstrafe droht

SAMSTAG, 28 MÄRZ 2026, 10:54 - RSCA Skater
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ANDERE - 1B Das Wettbewerbsformat des belgischen Profifußballs steht erneut auf wackeligen Beinen. Die Pro League riskiert eine jährliche Geldstrafe von bis zu 12 Millionen Euro, wenn die U23-Teams weiterhin fest in der 1. Division B verankert bleiben. Deshalb stimmen die Vereine am 31. März möglicherweise über die Abschaffung dieser Regelung ab.

Die Verankerung von U23-Teams steht laut der belgischen Wettbewerbsbehörde im Widerspruch zu den Regeln des fairen Wettbewerbs. Beschwerden unter anderem von Francs Borains zeigen auch die sportliche Verzerrung auf: Vereine drohen abzusteigen, während U23-Teams geschützt bleiben.


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Olympic Charleroi belegt den 17. und damit letzten Platz und ist somit bereits sicher abgestiegen. Doch wie die Karten jetzt liegen, würde nicht der Tabellensechzehnte (Club NXT) absteigen. Francs Borains würde absteigen, trotz eines 13. Platzes und mit immerhin 12 Punkten über dem ersten Abstiegsrang. Da jedoch die RSCA Futures (15.) und Jong Genk (14.) nicht absteigen können, wäre Francs Borains also das erste Opfer des Systems.

Eine neue Regelung soll das beheben, indem U23-Teams nun doch absteigen können. Dennoch ist die Reform noch ziemlich unsicher. Auch Voetbal Vlaanderen und ACFF müssten dem zustimmen und dort regt sich Widerstand.

Außerdem könnte dadurch der gesamte Wettbewerbsplan wieder durcheinandergewirbelt werden. Kritiker argumentieren, dass, wenn ein Teil verändert wird, das gesamte Paket, einschließlich der Abschaffung der Play-Offs, juristisch ins Wanken geraten könnte. Eine neue Reform scheint daher nur eine Frage der Zeit zu sein.

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