RSCA Futures verliert wieder, doch die Ausbildung ist prioritär

DIENSTAG, 24 MÄRZ 2026, 15:51 - RSCA Skater
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ANDERE Die RSCA Futures schienen lange Zeit auf dem Weg zu einem beeindruckenden Sieg auf dem Feld von Lokeren zu sein, gaben das Spiel aber am Ende doch völlig aus der Hand. Nach einem Rückstand hatten die jungen Brüsseler das Ergebnis auf 1-2 gedreht, aber im letzten Viertel lief es erneut schief. Die Heimmannschaft nutzte dies optimal aus und erzielte noch drei Tore: 4-2.

Das Szenario ist inzwischen bekannt. Die Junioren von Anderlecht haben in dieser Saison schon häufiger Punkte in der Schlussphase eines Spiels liegen lassen. Auch diesmal schien ein Mangel an Erfahrung wieder ausschlaggebend zu sein.


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Trainer Jelle Coen suchte nach dem Spiel keine Entschuldigungen und blieb der Vision seiner Mannschaft treu. Seiner Meinung nach liegt der Fokus aber nicht auf die Ergebnisse, sondern auf die Entwicklung. "Wir hätten das Spiel wahrscheinlich gewinnen können, wenn wir defensiver gespielt hätten, aber das passt nicht zu unserem Projekt", sagte er. "Unser Auftrag ist es, Spieler weiterzuentwickeln und ihnen Chancen zu geben, auch wenn uns das Punkte kostet."

Diese Philosophie spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Coen ließ in dieser Saison schon 42 verschiedene Spieler zum Einsatz kommen. Die späte Einwechslung des 15-jährigen Dwight Ede Eriyo unterstrich diese Vorgehensweise, auch wenn das in entscheidenden Situationen Fehler mit sich bringen kann.

In diesem Spiel erhielt auch Alexis Flips nach seiner langen Verletzungspause seinen ersten Stammplatz. Der Franzose arbeitet an seiner Rückkehr und versucht wieder seinen Platz in der Mannschaft zurückzuerobern.

Wiederkehrendes Problem in der Schlussphase

Die Niederlage in Lokeren legte erneut ein strukturelles Problem offen. Mit drei Gegentoren in den letzten Minuten steigt die Gesamtzahl der in diesem Saison-Schlussviertel kassierten Tore auf siebzehn. Ein Schwachpunkt, der die Mannschaft schon öfter teuer zu stehen kam.

Dennoch ist die Situation nicht dramatisch. Die Futures sind mathematisch gerettet und haben immer noch einen komfortablen Vorsprung auf den nächsten Verfolger. Das ändert jedoch nichts daran, dass die junge Mannschaft noch Fortschritte machen muss, vor allem im Verwalten von Spielen bis zum Schlusspfiff.

Quelle: © Eigene Quelle