Zukunft von Hazard bei Anderlecht bleibt weiter ungewiss

FREITAG, 3 APRIL 2026, 13:32 - RSCA Skater
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ANDERE Die Situation um Thorgan Hazard beim RSC Anderlecht dreht sich um mehr als seine eindrucksvollen Statistiken. Obwohl der Angreifer in dieser Saison starke Leistungen zeigt, ist eine Vertragsverlängerung noch nicht in Sicht.

An seinem 33. Geburtstag kann Hazard auf eine ordentliche Saison mit 12 Treffern und 8 Vorlagen zurückblicken. Damit zählt er zu den effizientesten Spielern in der Jupiler Pro League, knapp hinter Spielern wie Nicolas Tresoldi und Christos Tzolis. Doch dieser Erfolg führt nicht automatisch zu einem langfristigen Vertrag.


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Der Rekordmeister hatte zunächst einen Vertrag von einem Jahr mit einer Option auf ein zusätzliches Jahr vorgelegt und abhängig von den Leistungen. Dieses Angebot hatte Hazard jedoch abgelehnt. Nicht so sehr aus finanziellen Gründen, sondern weil er mehr Sicherheit möchte: ein Vertrag von mindestens zwei Jahren ohne strenge Bedingungen.

Unterdessen hat Anderlecht unter der Leitung von Kenneth Bornauw ein verbessertes Angebot auf den Tisch gelegt. An der Dauer ändert sich jedoch nichts: es ist weiterhin ein Einjahresvertrag mit einer Option auf ein weiteres Jahr. Für Hazard, der Stabilität haben möchte und sich nicht von Leistungsklauseln abhängig machen will, reicht das aber vorerst nicht aus.

Warum setzt Anderlecht also nicht voll auf seinen erfahrenen Stürmer? Der Verein schaut über seine Tor- und Vorlagenstatistiken hinaus. Zwar funktioniert Hazard in seiner aktuellen Rolle gut, etwa als falsche Neun, doch es gibt auch Fragen zu seiner langfristigen Einsatzfähigkeit. Faktoren wie Alter, Belastung und taktische Pläne - darunter das mögliche Spielen mit einem Mittelstürmer - fließen in diese Abwägung ein.

Außerdem hofft Anderlecht, in der kommenden Saison wieder international spielen zu können. Das würde für einen dichteren Spielplan sorgen, in dem Rotation und körperliche Frische entscheidend wären. In diesem Szenario wäre es unklar, welche Rolle Hazard genau spielen würde.

Der Spieler schaut sich inzwischen auch andere Optionen an. Es gab bereits informelle Kontakte mit dem SV Zulte Waregem und auch andere Vereine haben bereits Interesse bekundet, darunter ein Verein, der sich bereits für den Europapokal qualifiziert hat.

Für Hazard selbst ist Klarheit wichtig, am liebsten so schnell wie möglich. Solange sich beide Seiten nicht annähern, bleibt seine Zukunft in Brüssel ungewiss. Seine Auftritte in den Play-Offs könnten dabei den Ausschlag geben: starke Vorstellungen könnten den Verein eventuell doch noch überzeugen, über das aktuelle Angebot hinauszugehen.

Quelle: © Eigene Quelle