Amateurvereine sind gegen die neuen Abstiegsregeln für U23-Teams
DONNERSTAG, 23 APRIL 2026, 20:09 - RSCA Skater
1B Die Änderung der Abstiegsregeln für U23-Mannschaften in der Challenger Pro League steht auf der Kippe. Da die Regeln auch Auswirkungen auf die Amateurligen hätten, müssen diese ebenfalls ihre Zustimmung geben. Gestern gaben sie jedoch eine Erklärung ab, dass sie die neue Regelung nicht akzeptieren.
In dieser Saison können U23-Teams nicht aus der Challenger Pro League absteigen. Aufgrund eines Gerichtsurteils hat die Pro League vor einigen Wochen eine neue Regelung vorgestellt, die ab der nächsten Saison gelten soll. Demnach würden die letzten zwei Mannschaften absteigen, auch wenn es sich dabei um U23-Mannschaften handeln sollte. Diese würden jedoch durch eine andere U23-Mannschaft ersetzt werden, unabhängig von deren Platzierung in der höchsten Amateurliga.
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Weiter lesen "Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Meister aus dem Amateurfußball aufsteigen kann, sinkt somit erheblich. Darüber hinaus könnte dies in manchen Fällen sogar Auswirkungen auf die Provinzligen haben", heißt es bei Voetbal Vlaanderen. "Der Vorschlag macht das System so komplex und widerspricht der sportlichen Logik."
Da die Amateurverbände keine Zustimmung geben, kann die geplante Reform nicht umgesetzt werden. Die Pro League muss nun eine Alternative vorlegen, der die Amateurverbände zustimmen. Eine andere Option wäre, die Quote von vier U23-Teams in der Challenger Pro League komplett zu streichen. Dann sinkt das Startgeld für diese Mannschaften allerdings von 1 Million Euro pro Team auf 250.000 Euro pro Team. Und das bedeutet wiederum einen finanziellen Rückschlag für die normalen Vereine in der Challenger Pro League.
Die Pro League hat noch bis zum 30. Juni Zeit, eine Lösung zu finden.