Es herrscht keine Eile, Saliba zu verkaufen

SONNTAG, 28 JUNI 2026, 13:14 - RSCA Skater
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INTERVIEWS Die Brüsseler mussten in diesem Sommer bereits den Wechsel von Keisuke Goto nach Freiburg für 13 Millionen Euro hinnehmen, während Ibrahima Kanaté auf Leihbasis nach Kaiserslautern wechselte. Bislang wurde lediglich Verteidiger Giulian Biancone verpflichtet. Laut Vereinspräsident Michael Verschueren ist das jedoch kein Zufall.

"Biancone verfügt über Qualitäten, die perfekt zu dem passen, was wir suchen. Er ist stark am Ball und wir haben ihn monatelang gescoutet, bevor wir eine Entscheidung getroffen haben", sagte Verschueren.


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Auch einige andere Spielerakten stehen weiterhin im Fokus. So nimmt das Interesse an Saliba aufgrund seiner starken Leistungen bei der WM mit Kanada weiter zu, aber Anderlecht verspürt keinen Druck, ihn zu verkaufen.

Die Vereinsführung möchte sich nicht durch einen steigenden Marktwert dazu verleiten lassen und sieht den Mittelfeldspieler weiterhin als wichtigen Spieler für die Zukunft an.

Konzentration auf das Spiel gegen Hammarby

Neben den Transfergeschäften richtet sich die Aufmerksamkeit allmählich auch auf die Europapokalspiele. Das Spiel gegen Hammarby gilt als wichtiger Test für das neu formierte Anderlecht.

Verschueren betonte, dass der Verein aus den Enttäuschungen der vergangenen Saison gelernt hat. "Wir wissen, dass wir uns keinen weiteren Fehltritt leisten dürfen. Die beiden Begegnungen werden ein wichtiger Gradmesser sein."

Reaktion auf die Brüsseler Rivalität

Der Präsident von Anderlecht blickte auch bereits auf das neue Meisterschaftsformat mit achtzehn Vereinen voraus, auch wenn er dem nicht uneingeschränkt positiv gegenübersteht. Darüber hinaus reagierte er auf die Frage, ob Union aktuell der wichtigste Verein von Brüssel ist.

Laut Verschueren haben die Nachbarn in den vergangenen Spielzeiten sportlich beeindruckt, doch Anderlecht bleibt der historische Maßstab in der Hauptstadt.

"Union hat eine hervorragende Leistung gezeigt, daran besteht kein Zweifel. Aber man darf die Geschichte von Anderlecht nicht außer Acht lassen. Ein Verein mit 34 Meistertiteln nimmt im belgischen Fußball nach wie vor einen einzigartigen Platz ein."

Quelle: © Eigene Quelle