SPIELE Drei Wochen nach ihrem Abenteuer bei der WM 2026 sind Nathan Saliba und César „Chino“ Huerta wieder nach Anderlecht zurückgekehrt. Das Duo kehrte mit einem Koffer voller einzigartiger Erinnerungen, zusätzlicher Motivation und dem Drang, an der Gruppenphase der Europa League teilnehmen zu können, nach Brüssel zurück.
Für beide Spieler war die Weltmeisterschaft etwas Besonderes, da das Turnier auf vertrautem Terrain stattfand. Nathan Saliba vertrat die Farben Kanadas und spricht von einem enormen Stolz, dass er vor dem eigenen Publikum und vor der eigenen Familie spielen durfte. Saliba betonte zudem, dass die WM in seinem Heimatland für eine riesige Begeisterung gesorgt habe. Die Zahl der Jugend-Fußballanmeldungen steige inzwischen exponentiell. Einer seiner persönlichen Höhepunkte war sein Treffer gegen Katar, den er seinem verletzten Freund Ismaël Koné widmete.
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Weiter lesen César Huerta wiederum erlebte bei Mexiko sein WM-Debüt. Diese Erfahrung sei ihm "für immer ins Gedächtnis eingebrannt" und er kehre nun mit viel Motivation und dem Wunsch, sich zu beweisen, nach Belgien zurück.
Nach dem Ausscheiden verlief die Auszeit der beiden unterschiedlich. Saliba entschied sich, ohne Urlaub direkt bei seiner Familie in Montréal zu bleiben, während Huerta ein paar Tage am Strand neue Kraft tankte. Inzwischen sind die beiden Nationalspieler zurückgekehrt. Saliba hatte bereits angekündigt, in dieser Saison mehr Verantwortung übernehmen zu wollen, um die Mannschaft mitzureißen, während Huerta darauf brennt, die Enttäuschung der vergangenen Saison zu vergessen.
Bereits am kommenden Donnerstag wartet auf Anderlecht das entscheidende Europapokal-Spiel gegen den schwedischen Verein Hammarby. Beide Spieler unterstreichen die enorme Bedeutung dieser Aufgabe: Anderlecht muss und wird sich für den europäischen Fußball qualifizieren.