
INTERVIEWS Anderlecht erlebte einen frustrierenden Abend in Stockholm. Im ersten Pflichtspiel unter der Leitung von Vítor Bruno schien der Rekordmeister lange Zeit auf dem Weg zu einem wertvollen Auswärtssieg zu sein, doch in den Schlussminuten der regulären Spielzeit kassierte man doch noch den Ausgleichstreffer.
Nach dem Schlusspfiff machte Léo Pétrot keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. "Ich bin frustriert, weil wir in der letzten Minute den Ausgleich kassiert haben. Selbst mit zehn Mann wollten wir diesen Sieg unbedingt verteidigen", erklärte er.
Der französische Verteidiger machte dabei jedoch einige Anmerkungen: "Es ist kein schlechtes Ergebnis, schon gar nicht auf diesem Kunstrasenplatz. Wir müssen jetzt schnell den Schalter umlegen. Wir haben noch eine Woche Zeit, um besser zusammenzufinden. Wir haben eine junge Mannschaft und müssen uns noch weiterentwickeln, aber wir sind auf dem richtigen Weg."
Das Rückspiel im Lotto Park verspricht entscheidend zu werden. Nach dem Rückschlag gegen Häcken in der vergangenen Saison kann sich Anderlecht kein weiteres frühes Ausscheiden gegen einen schwedischen Gegner leisten.
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