Bruno: "Meine Spieler sind keine Roboter oder Maschinen"
SAMSTAG, 5 SEPTEMBER 2026, 12:21 - RSCA Skater
INTERVIEWS Trotz des siebten Sieges in zehn Spielen waren nach dem Spiel gegen den KV Kortrijk auch Pfiffe im Lotto Park zu hören. Trainer Vitor Bruno fordert jedoch Verständnis und Geduld. "Die Fans müssen begreifen, dass es nicht einfach ist, etwas ganz Neues aufzubauen", sagte der Trainer nach dem Spiel.
"Ich bin stolz auf die Spieler. Ihre Hingabe und die Art und Weise, wie sie in jedem Moment gekämpft haben. Manchmal denken wir, dass sie Roboter oder Maschinen sind, aber das sind sie nicht. Es sind Menschen. Man muss auch schauen, wie viele Spiele wir bereits bestritten haben. Das sind zehn innerhalb eines Monats gewesen. Und man sieht auch, dass es nicht sehr viel Rotation gab."
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Weiter lesen "Darüber hinaus spielt man auch gegen einen Gegner. Kortrijk verlor zwar gegen Charleroi, Club Brügge und Antwerp, aber wenn man sich die Spiele anschaut, sieht man, dass sie sich gegen diese Vereine auch viele Chancen herausgespielt hatten. Und wie viele gegen uns? Ich erinnere mich nur an eine einzige."
"Natürlich möchte ich die ganze Zeit über einen dominanten Fußball sehen, aber manchmal ist das nicht möglich. Man muss sich nämlich auch die Umstände anschauen. "Schaut euch zum Beispiel Kana und Llansana an, unsere beiden Mittelfeldspieler. Schaut euch an, wie viel sie bisher schon gespielt haben und welche Anstrengungen sie heute wieder geleistet haben. Heute konnte ich Noa Ojea nur 10 bis 15 Minuten einsetzen, da er sich gestern eine leichte Verletzung zugezogen hatte."
"Wenn man das weiß, kann man den Jungs nur Respekt zollen. Sie haben mutig gespielt, Chancen herausgespielt und hohen Druck ausgeübt. In der ersten Halbzeit hätten wir zwei- oder dreimal treffen können. Auch nach der Pause hatten wir Chancen, das 2-0 zu erzielen."
"Und schauen wir uns mal die Statistiken an: Wir hatten 14 oder 15 Torschüsse. Sie hatten fünf und davon nur eine, die auf das Tor ging. Wir hatten 60 Prozent Ballbesitz. Bei den Eckbällen stand es sieben zu zwei. Diese Zahlen sagen etwas aus. Man kann nicht immer bei einem Stand von 3-0 oder 4-0 auswechseln. Vor allem nicht im heutigen Fußball mit seiner hohen Intensität."