Alter Bekannter für Italien aufgerufen

DONNERSTAG, 24 SEPTEMBER 2026, 16:00 - RSCA Skater
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ANDERE Morgen treffen die Roten Teufel in der Nations League auf Italien. Wie erwartet, wurde kein einziger Spieler von Anderlecht von Nationaltrainer Mark Van Bommel aufgerufen, aber traditionsgemäß befinden sich wohl einige Spieler im Aufgebot, die früher mal bei Anderlecht gespielt haben. Auch beim Gastgeber finden wir einen alten Bekannten zurück: Sebastiano Esposito wurde zum ersten Mal von Roberto Mancini aufgerufen.

In der Saison 2022-2023 wurde der damals 20-jährige Stürmer mit hohen Erwartungen von Inter Mailand ausgeliehen. Er musste in Brüssel, zusammen mit Fabio Silva, die Abgänge von Joshua Zirkzee und Christian Kouamé kompensieren, doch der Italiener konnte sich bei Anderlecht nie wirklich durchsetzen. Er bestritt zwar 21 Spiele für den Rekordmeister, aber mit nur zwei Toren blieb er weit hinter den Erwartungen zurück. Nachdem Robin Veldman das Traineramt von Felice Mazzù übernommen hatte, verschwand er immer mehr von der Bildfläche. Ab Mitte November kam er dann nicht mehr zum Einsatz und im Januar wurde der Leihvertrag mit Inter Mailand schließlich aufgelöst, sodass er nach Italien zurückkehren konnte.


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Dort begann Esposito als Leihspieler von Inter Mailand eine Odyssee durch verschiedene italienische Vereine. Nach anderthalb Jahren in der Serie B bei Bari und Sampdoria sollte er sich erst in der Saison 2024-2025 zum Stammspieler in der Serie A entwickeln. In der damaligen Saison erzielte er 10 Tore für Empoli, was den Abstieg jedoch nicht verhindern konnte. In der nächsten Saison erzielte er 8 Tore für Cagliari und sorgte für 6 Vorlagen, woraufhin der Verein aus Sardinien ihn im vergangenen Sommer definitiv für 4 Millionen Euro von Inter Mailand übernahm. Doch gegen Ende der Transferperiode wurde er auch dort ausgeliehen, diesmal an Sassuolo. In 3 Spielen erzielte er dort bislang einen Treffer und zwar gegen Juventus.

Die großen Erwartungen hat Esposito zwar immer noch nicht erfüllen können, doch mit dieser ersten Nominierung für die italienische Nationalmannschaft hat der 24-jährige in seiner Karriere doch wieder Fortschritte machen können. Ob er gegen Belgien eine Chance erhalten wird, bleibt jedoch noch abzuwarten.

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