
INTERVIEWS Gibt es Licht am Ende des Tunnels für Mario Stroeykens? Auf seiner Pressekonferenz am Montagnachmittag ließ Trainer Vitor Bruno durchblicken, dass der offensive Mittelfeldspieler offenbar endlich umgeschaltet hat. "Ich habe das Gefühl, dass er eine Mission begonnen hat, sich selbst in den Vordergrund zu spielen", sagte Bruno.
Laut Bruno investiert Stroeykens derzeit im Training enorm viel. Auch im Testspiel gegen Reims traf er.
Seit Bruno bei Anderlecht das Sagen hat, ist Stroeykens völlig aus dem Blickfeld verschwunden. Es ging von der Bank auf die Tribüne und der erhoffte Sommertransfer kam nicht zustande. Anfang September erklärte Bruno, dass ihn frustriere, dass es ihm nicht gelinge, zu Stroeykens durchzudringen. Dabei war der Eigengewächs vor einigen Jahren noch ein Spieler, vor dem er mit Porto Respekt hatte.
Auch Adriano Bertaccini sitzt aktuell nur noch auf der Bank, doch auch ihn schreibt Bruno nicht ab. "Berta ist Berta: Er bringt immer Power und Energie. Ich mag sein Profil, aber in einem Kader mit 33 Spielern muss man Entscheidungen treffen", sagte Bruno und wies darauf hin, dass auf dem Schiedsrichterblatt nur Platz für 20 Namen ist.
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