Hasi bleibt (vorerst) Trainer von Anderlecht

DIENSTAG, 27 JANUAR 2026, 17:52 - RSCA Skater
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ANDERE Das Krisengespräch ist vorüber. Olivier Renard, seine rechte Hand Thibault Dochy und CEO Kenneth Bornauw haben entschieden, dass Besnik Hasi weiterhin Trainer von Anderlecht bleibt. Die Frage ist nur, wie lange das noch der Fall sein wird, falls Anderlecht nicht dringend sein Niveau steigern kann.

Präsident Verschueren befand sich im Ausland und war deswegen bei diesem Krisengespräch nicht anwesend. Hasi musste bei dem Gespräch eine Erklärung abgeben, nachdem mit den wichtigsten Spielern gesprochen wurde. Sie wurden auf ihre Pflichten hingewiesen und müssen bessere Leistungen zeigen. Darüber hinaus wurde bei Anderlecht auch geprüft, wer kurzfristig eine Lösung bieten könnte.


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Anderlecht befindet sich in dieser Saison an einem wichtigen Wendepunkt. Nach einem guten November-Monat, in dem man sogar die Tabellenführung hätte übernehmen können, folgte eine sehr schwache Phase mit unter anderem einer 0-4-Niederlage in Westerlo, Punktverlusten im Lotto Park gegen Charleroi und Dender sowie sehr mäßigen Leistungen in Antwerpen und Gent. Anderlecht muss aktuell in der Tabelle nicht mehr nach oben schauen, sondern eher nach unten, um sich einen Platz in den Champions' Play-Offs sichern zu können. Es geht aber nicht nur um die vielen Punkteverluste, sondern auch um die sehr schlechte Spielqualität mit den sehr schwankenden Leistungen, so dass wir fast jede Woche hören, dass "es die schlechteste Halbzeit der Saison war."

Gerade jetzt bricht mit den Auswärtsspielen gegen Standard Lüttich und Racing Genk sowie das entscheidende Pokal-Halbfinale gegen Antwerp eine schwierige Periode an. Anderlecht hat also in den kommenden Wochen viel zu verlieren oder zu gewinnen.

Hasi wird also am Sonntag für den Clasico in Lüttich noch auf der Bank sitzen, aber das Ergebnis könnte entscheiden, ob das auch im nächsten Spiel noch der Fall sein wird.

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