Coosemans: "Es gibt keinen Bruch mit dem Trainer"

MONTAG, 2 FEBRUAR 2026, 21:14 - RSCA Skater
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INTERVIEWS Auch Kapitän Colin Coosemans übernahm nach der Niederlage in Sclessin Verantwortung. Der Torwart stellte vor allem ein kollektives Versagen fest und bestritt vehement, dass die Mannschaft den Trainer fallen lassen würde. "Wir stehen voll und ganz hinter dem Trainer, daran besteht kein Zweifel", betonte er.

Coosemans kritisierte vor allem die Art und Weise, wie Anderlecht in das Spiel gestartet war. "Der Beginn war einfach nicht gut. In den ersten dreißig Minuten haben wir nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir waren nirgendwo und haben Standard die Partie zu leicht dominieren lassen."


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Nach der Meinung des Torwarts ist es logisch, dass dann auf den Trainer geschaut wird. "Wenn man schlechte Ergebnisse erzielt und man auch noch den Clasico verliert, dann gerät der Trainer automatisch unter Druck. So ehrlich müssen wir sein." Dennoch wollte er das relativieren. "Das bedeutet nicht, dass wir ihn nicht unterstützen. Im Gegenteil, das werden wir bis zum Ende tun."

Coosemans gab zu, dass die Fehler vor allem bei den Spielern lagen. "Wir müssen die Anweisungen besser ausführen. Wenn das nicht gemacht wird, kann das auch ein Trainer nicht ändern."

Die Worte des Kapitäns waren deutlich und loyal, aber das sollte im Endeffekt nicht reichen. Trotz der Unterstützung seiner Spieler war das Schicksal von Besnik Hasi nämlich schon besiegelt.

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