Edward Still sieht nach der Niederlage doch einige Lichtblicke

FREITAG, 6 FEBRUAR 2026, 14:37 - RSCA Skater
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INTERVIEWS Für Interimstrainer Edward Still war sein erster Abend als Trainer von Anderlecht einer voller Kontraste. Die Feuertaufe an der Spitze des Rekordmeisters verlief anders als erhofft, bot aber zugleich auch einige Ansatzpunkte.

"Es war ein sehr intensives Spiel", blickte Still zurück. "Es hätte schlechter laufen können, aber genauso gut auch deutlich besser. Wir hätten die Partie eigentlich früher an uns reißen müssen. Wir haben etwa zwanzig Mal auf das Tor geschossen, aber wenn man mit neun Mann da steht, wird es automatisch schwierig."


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Mit einer der beiden roten Karten tat sich der Interimstrainer schwer. "Die zweite gelbe Karte gegen Sardella finde ich diskutabel. Nicht jedes Foul muss gelb sein. Ich habe das nach dem Spiel auch bei Visser angesprochen und gesagt, dass ich die Entscheidung zu hart fand."

Dennoch wollte Still vor allem die positiven Aspekte hervorheben. "Ich habe Angriffsbewegungen gesehen, die ich schon seit Wochen nicht mehr gesehen hatte. Es war sicher noch nicht perfekt, aber insgesamt haben wir es ziemlich gut gemacht."

Der Gegentreffer fiel laut Still zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. "Diese Standardsituation kurz vor der Pause entstand nach einem Fehler in der ersten Zone. Dort war Janssen schneller und körperlich stärker als unsere Verteidiger."

Blick nach vorne also. "Es bleiben noch mindestens hundert Minuten im Bosuil-Stadion und alle fühlen sich bereit dafür. Wir müssen das schnell abhaken und nach vorne schauen", erklärte der neue Cheftrainer von Anderlecht.

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