Millionenstrafe droht, wenn Profiklubs die U23-Quote nicht anpassen

SAMSTAG, 7 MÄRZ 2026, 22:38 - RSCA Skater
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JUGEND - ANDERE Die Pro League erwägt, den geschützten Status der Juniorenmannschaften in der Challenger Pro League zu überarbeiten. Dies geschieht auf Empfehlung der belgischen Wettbewerbsbehörde (BMA). Wenn das Reglement nicht angepasst wird, riskieren die Profiklubs eine Millionenstrafe.

Aktuell müssen mindestens vier U23-Teams in der zweiten Division spielen. Dadurch ist ihre Abstiegsgefahr geringer als die anderer Vereine. So würde Club NXT trotz eines geteilten letzten Platzes nicht absteigen, während Seraing dies wohl tun würde.

Einige Vereine wandten sich deswegen an die Wettbewerbsbehörde, um diese Regelung anzufechten. Diese schlug vor, die Regeln abzuändern, sodass Juniorenmannschaften weniger geschützt werden. Innerhalb der Pro League scheint es dafür aber genügend Unterstützung zu geben.

Eine Änderung muss jedoch auf einer Generalversammlung mit einer Zweidrittelmehrheit genehmigt werden. Ende des Monats ist eine solche Abstimmung geplant. Für diese Saison wird sich normalerweise nichts mehr ändern.

Außerdem wurde auch der TV-Vertrag mit DAZN besprochen. Obwohl DAZN zuvor aus dem Vertrag aussteigen wollte, wurde das Unternehmen verpflichtet, weiterhin zu übertragen und zu zahlen. Dennoch bleibt die Besorgnis bestehen, denn viele Vereine sind finanziell stark vom TV-Geld abhängig.

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