
SPIELE Jérémy Taravel hat seine Defensive in dreizehn Spielen schon zehnmal umgestellt. Das hat Het Nieuwsblad recherchiert. Warum es so viele Wechsel gab, ist unklar. Oft spielten Verletzungen oder Sperren eine Rolle (Kana, Sardella, Augustinsson), aber nicht immer. Möglicherweise spielt auch die körperliche Verfassung eine Rolle. Zuvor hatte man bereits gelesen, dass Ilić in der Hierarchie abgestiegen sei, da er nächstes Jahr mit Sicherheit nicht mehr für Anderlecht spielen wird (zu teure Kaufoption).
Diarra durfte am häufigsten von Beginn an spielen (11 Einsätze). Auch Augustinsson erhält mit 10 Einsätzen oft den Vorzug. Hinter den beiden wird häufig zwischen Camara, Mamaar, Ilić, Sardella, Hey, Kana und Angély entschieden. Bei diesen Spielern schwankt die Zahl der Einsätze zwischen sieben und einem.
Nur einmal schien eine feste Viererkette zu entstehen: Nach dem 5-1-Sieg gegen OH Löwen durften Camara-Ilić-Diarra-Augustinsson dreimal hintereinander starten. Am 29. Spieltag verlor man dann gegen den KV Mechelen und Taravel begann wieder zu rotieren. Sardella tauchte erneut in der Startelf auf, doch Anderlecht verlor zu Hause erneut gegen Cercle Brügge.
Wie dem auch sei, das ständige Rotieren in der Abwehr scheint wenig zu bringen. Die Verteidigung von Anderlecht zeigte in den Play-Offs immer wieder Schwächen und konnte seit dem 15. März kein einziges Mal mehr zu Null spielen. Die Frage ist daher, mit welcher Viererkette Taravel im Pokalfinale antreten wird.
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