
TRANSFERS Laut der BILD-Zeitung stehen Anderlecht und Schalke 04 kurz vor einer Einigung über die Zukunft von Moussa Ndiaye. Anderlecht hatte rund 4 Millionen Euro für einen definitiven Transfer verlangt, doch Schalke verfügt in diesem Sommer nicht über die finanziellen Mittel, um diesen Betrag auf den Tisch legen zu können. Aktuell arbeiten beide Vereine an einer Alternative: einer erneuten Ausleihe von Ndiaye an Schalke 04, diesmal jedoch mit einer verpflichtenden Kaufoption, die im Sommer 2027 aktiviert würde.
Diese Konstruktion würde es Schalke ermöglichen, die Ausgaben über mehrere Haushaltsjahre zu verteilen, während Anderlecht mittelfristig auf einen beträchtlichen Erlös hoffen könnte. So könnte der Verein 2027 mehrere Millionen Euro einnehmen, ohne seinen Spieler unter Wert abzugeben.
Ndiaye erlebte in Deutschland eine Wiederauferstehung. Seit seinem Wechsel nach Gelsenkirchen im Januar entwickelte er sich rasch zu einer Schlüsselfigur im Aufschwung des Vereins in Richtung 1. Bundesliga. Sein dynamisches Profil, seine Laufstärke und seine Fortschritte überzeugten Schalke davon, trotz der begrenzten finanziellen Möglichkeiten mit ihm weiterzumachen. Die Akte scheint dadurch schnell abgeschlossen zu werden. Die Gespräche verlaufen positiv und eine Einigung scheint inzwischen kurz bevor zu stehen.
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