Bruno über den Reservistenstatus von Cvetkovic

DIENSTAG, 4 AUGUST 2026, 00:48 - RSCA Skater
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INTERVIEWS Anderlecht qualifizierte sich am Donnerstagabend durch einen 3-1-Sieg über Hammarby für die nächste Vorrunde der Europa League. Dennoch war Trainer Vitor Bruno nach dem Spiel nicht ganz zufrieden. Vor allem die erste Halbzeit regte ihn zum Nachdenken an. Nach der Pause sah er ein ganz anderes Anderlecht und das auch dank der Einwechselspieler.

"Die Qualität von Hammarby dürfen wir nicht unterschätzen", erklärte Bruno. "In der ersten Halbzeit hatten wir Schwierigkeiten, die Partie zu kontrollieren. Wir wollten also nach der Pause etwas verändern. Das hatte nicht unbedingt etwas mit den Wechseln von Ludo und Josh zutun, denn unsere Struktur blieb größtenteils gleich. Die Spieler, die eingewechselt wurden, sorgten einfach für eine andere Dynamik."


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Laut Bruno beginnt alles beim Pressing. "Als Mannschaft muss man Druck ausüben können. Das ist der Ausgangspunkt. In der ersten Hälfte fehlte diese Intensität, aber nach der Pause war sie dann anwesend. Dadurch sah man dann auch ein ganz anderes Anderlecht."

Cvetkovic sorgte für einen neuen Impuls

Der portugiesische Trainer hatte bereits im Vorfeld damit gerechnet, dass seine Einwechselspieler eine wichtige Rolle spielen würden. "Ich habe den Jungs auf der Bank gesagt, dass sie genauso wichtig, vielleicht sogar wichtiger sein könnten als die Stammspieler. Ich wusste, dass wir frische Kräfte brauchen würden."

Einer dieser Einwechselspieler, die für den Unterschied sorgen konnten, war Mihajlo Cvetkovic. Der serbische Stürmer sorgte nach seiner Einwechslung für mehr Gefahr und Energie.

Dadurch stellte man sich hinterher die Frage, warum Cvetkovic überhaupt auf der Bank begann. "Wenn er immer so reagiert, wenn er auf der Bank sitzt, dann werde ich ihn ab jetzt immer auf der Bank setzen", scherzte Bruno. "Er würde das aber wahrscheinlich nicht gerne hören."

Danach gab es eine deutliche Erklärung. "Er hatte zu Beginn der Vorbereitung ein kleines Problem und verlor dadurch fünf Tage. Er hatte dadurch etwas den Anschluss verpasst. Außerdem hat Sikan hart für die Mannschaft gearbeitet. Aber Cvetkovic hat in der zweiten Halbzeit ein sehr starkes Spiel gemacht."

Bruno bittet um Erfahrung

Bruno sieht inzwischen noch Arbeit auf dem Transfermarkt. Nach der Ansicht des Trainers ist der aktuelle Kader besonders jung, weshalb zusätzliche Erfahrung erforderlich ist.

"Wir wissen, wo wir noch Bedarf haben. Das ist eine sehr junge Mannschaft. Man kann nicht den ganzen Druck auf diese Jungs legen. Sie verfügen über eine enorme Qualität, aber sie müssen von erfahrenen Spielern begleitet werden. Diese müssen ihnen das Vertrauen geben, Fehler machen zu dürfen."

Über die Transferpläne berät sich Bruno täglich mit Sportdirektor Antoine Sibierski. "Wir sprechen jeden Tag miteinander. Die Spieler können auch immer zu mir kommen. Solange diese jungen Spieler jeden Tag ihr Bestes geben, werden wir die richtigen Entscheidungen treffen."

Quelle: © Eigene Quelle