SPIELE Anderlecht hat sich für die Play-Offs der Europa League qualifiziert. Nachdem der Rekordmeister bereits das Hinspiel gewonnen hatte, war man auch heute Abend im Rückspiel die stärkere Mannschaft und konnte sich mit 3-2 durchsetzen. Ein frustriertes PAOK beendete die Partie am Ende mit neun Spielern.
Anderlecht startete schwungvoll in die Begegnung. Vor allem Rechtsverteidiger Maamar fiel offensiv mit viel Aktivität auf. Nach seiner Flanke fand Cvetkovic den griechischen Torhüter im Weg. Kurz darauf scheiterte Maamar selbst an Pavlenka. Die anschließende Ecke brachte dann aber die Führung. Der Ball landete bei Pétrot, der nicht zögerte: 1-0.
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Weiter lesen Nach dem Führungstreffer kamen die Griechen besser ins Spiel. Mythou köpfte zunächst noch über das Tor, doch nach 35 Minuten nutzte Kapitän Zivkovic eine Deckungsschwäche von N'Diaye, um den zweiten Ball per Kopf im Netz unterzubringen: 1-1. Fast wäre Anderlecht dennoch mit einer Führung in die Pause gegangen, doch Sikan traf mit einem Freistoß nur die Unterkante der Latte.
Anderlecht machte das nichts aus. Kurz nach der Pause erzielte es binnen weniger Minuten zwei herrliche Treffer. Zunächst schüttelte Ambros mit einer flinken Bewegung zwei Verteidiger ab, um den Ball anschließend ruhig in die Ecke zu schieben: 2-1. Acht Minuten später setzte Cvetkovic einem fast verlorenen Ball nach. Er bediente Sikan, und der Ukrainer zirkelte den Ball wunderschön in den langen Winkel: 3-1.
Eine Viertelstunde vor Schluss wurde es noch einmal spannend, als PAOK plötzlich traf, doch nach Eingreifen des VAR wurde der Treffer wegen Abseits aberkannt. Der Anschlusstreffer fiel dann doch in der Schlussphase. Nach einer Ecke bekam PAOK einen Elfmeter zugesprochen, weil Coosemans ein Foul begangen haben soll. Joker Jeremejeff ließ sich die Chance nicht entgehen: 3:2. Im darauf folgenden Tumult sah Zivkovic Rot. Auch Torschütze Jeremejeff musste wenige Minuten später vorzeitig vom Platz, nachdem er dem Linienrichter etwas Unpassendes zugerufen hatte.
Anderlecht spielte die Schlusssekunden klug herunter und darf sich nun auf das Duell mit Kairat Almaty aus Kasachstan vorbereiten. Der Sieger zieht in die Gruppenphase der Europa League ein, der Verlierer landet in der Conference League. Violett-weiß ist damit auf jeden Fall schon jetzt europäisch vertreten in dieser Saison.