Pétrot: "Das hatte nichts mit Müdigkeit zu tun

MONTAG, 17 AUGUST 2026, 17:33 - RSCA Skater
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INTERVIEWS Drei Tage nach dem Sieg in der Europa League gegen PAOK musste Anderlecht in Beveren eine Niederlage hinnehmen. Eine frustrierende Niederlage, doch Léo Pétrot wollte die Dinge sofort relativieren: Von Müdigkeit als Erklärung für die erste Niederlage der Saison wollte er nichts wissen. Bei der Analyse suchte der französische Verteidiger jedenfalls keine Ausreden.

"Diese Niederlage sorgte für eine große Enttäuschung, aber sie bietet auch viele Gelegenheiten, daraus zu lernen. Sie wird es uns ermöglichen, zu analysieren, was nicht gut gelaufen ist", erklärte er.


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Pétrot wies die körperliche und mentale Belastung als Ausrede zurück, obwohl zwischen der Europa League-Qualifikation und der Reise nach Beveren nur 65 Stunden lagen. "Das kann man nicht als Ausrede nutzen. Der Trainer hatte zahlreiche Änderungen vorgenommen und es war genügend Energie vorhanden. Wenn man Spiele hintereinander bestreitet, kommt man in einen Rhythmus. Wir wollen alle drei Tage spielen, denn darauf arbeiten wir hin. Es liegt an uns, das Tempo zu machen. Uns hat es vor allem an Intensität in den Zweikämpfen und bei den Laufaktionen gefehlt." 

"Defensiv hätten wir beim Gegentor besser stehen können. Wir hatten jedoch noch genug Zeit, um wieder ins Spiel zu kommen, daher lässt sich die Niederlage nicht allein durch diese Phase erklären", analysierte Pétrot.

Diese Niederlage kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt so kurz vor einer langen und anstrengenden Reise nach Kasachstan, wo Anderlecht im Hinspiel der Europa League-Qualifikation auf Kairat Almaty trifft. Doch Pétrot blickt lieber nach vorne. "Wir müssen uns gut erholen, aber wir freuen uns auf diese Reise. Wir sind froh, dass wir die Play-Offs bestreiten dürfen. Wir wollen am Donnerstag vor dem Rückspiel am 27. August im Astridpark unbedingt ein gutes Ergebnis erzielen."

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