Bruno lobt die mentale Stärke von Anderlecht

MITTWOCH, 14 OKTOBER 2026, 22:28 - RSCA Skater
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SPIELE - INTERVIEWS Anderlecht hatte am vergangenen Samstag im Spiel gegen Cercle Brügge Charakter gezeigt. Lange Zeit sah es nach einem Punkteverlust aus, doch in der 93. Minute konnte Adriano Bertaccini noch den Siegtreffer zum 1-2 erzielen. Trainer Vítor Bruno war nach dem Spiel vor allem mit der Mentalität und dem Kampfgeist seiner Spieler zufrieden.

"Das ist der Spirit unseres Teams", reagierte Bruno nach der Partie bei DAZN. Laut des portugiesischen Trainers ist es nicht selbstverständlich, nach einer Länderspielpause direkt wieder eine niveauvolle Leistung zu zeigen. "Viele dachten vielleicht, dass es vorbei war, aber diese Mannschaft hat bewiesen, dass sie mental besonders stark ist."


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Dennoch verlief das Spiel keineswegs reibungslos. Anderlecht sorgte lange Zeit für wenig Gefahr und musste bis zur Schlussphase warten, bevor man den Siegtreffer erzielen konnte. Bruno macht sich darüber jedoch keine allzu großen Sorgen. "Wenn wir jedes Spiel so spielen und trotzdem die drei Punkte holen, dann bin ich sofort dabei", erklärte er mit einem Lächeln. "Natürlich ist das nicht unser Ziel, aber auch das gehört zum Fußball dazu."

Von mitreißendem Fußball war in Brügge in der Tat wenig zu sehen. Dennoch sah Bruno auch genügend positive Aspekte. "Das war nicht unser bestes Spiel und schon gar kein Spektakelfußball. Aber unsere Stärken kamen durchaus zum Vorschein. Die Spieler haben ihre Qualitäten unter Beweis gestellt, auch diejenigen, die zunächst auf der Bank saßen. Daraus können wir Lehren ziehen."

Der Trainer wollte den Sieg weder als verdient noch als unverdient bezeichnen. Er betonte vor allem, dass Anderlecht weiterhin an einen guten Ausgang geglaubt habe. "Wir wussten, dass Cercle das hohe Tempo der Anfangsphase kaum durchhalten könnte. Letztendlich haben wir Recht behalten, auch wenn wir nicht davon ausgehen dürfen, dass es immer so laufen wird."

Einwechselspieler konnten für den Unterschied sorgen

Vor der entscheidenden Wende warf Bruno einen vielsagenden Blick auf seine Einwechselspieler. Vor allem Adriano Bertaccini und Mario Stroeykens, die beide schwierige Monate hinter sich haben, konnten auf sich aufmerksam machen.

"Der Mann des Spiels ist manchmal jemand, der nur dreißig Sekunden auf dem Platz steht", betonte der Trainer. Er zeigte sich zufrieden mit den Signalen, die er von seiner Bank erhielt und hob hervor, dass sich die Einwechselspieler ihre Chance verdient hätten.

"Sie haben hart dafür gearbeitet, hier zu stehen. Warum sie heute zum Einsatz kamen, haben sie auf dem Platz gezeigt. Ich habe 33 Spieler zur Verfügung und kann unmöglich alle gleichzeitig aufstellen."

Der späte Sieg in Brügge brachte Anderlecht nicht nur drei Punkte ein, sondern auch einen mentalen Schub. Bruno sah, wie seine Mannschaft bis zum Schlusspfiff kämpfte und erhielt zudem die Bestätigung, dass auch seine Einwechselspieler bereit sind, wenn sie gebraucht werden.

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