CL-Ambitionen bekamen nach unglaublichem Comeback einen Dämpfer

MONTAG, 8 DEZEMBER 2025, 14:00 - Newssystem
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FLASHBACK Das Viertelfinale der Champions League wurde 1993 im Gruppenmodus (in zwei Gruppen) ausgetragen. In den ersten beiden Runden hatte Anderlecht mühelos den finnischen Klub HJK und den tschechischen Verein Sparta Prag bezwungen. Im ersten Spiel des Viertelfinals hatten die Brüsseler den späteren Sieger AC Mailand mit einem 0-0-Unentschieden auf Distanz halten können.

Anschließend schien sich Anderlecht in Bremen bereits auf der Siegerstraße zu befinden, da man bereits nach einer halben Stunde nach Treffern von Philippe Albert und Danny Boffin (2x) mit 0-3 führt. Anderlecht dominierte die Partie und bis zur Halbzeit gab es nichts zu beanstanden.


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Die Deutschen gaben jedoch nicht auf und in der 66. Minute erzielte Rufer das 1-3. Im strömenden Regen zog sich Anderlecht plötzlich immer weiter zurück und dann ging alles sehr schnell. In weniger als 20 Minuten erzielten die Deutschen noch vier weitere Treffer. Besonders die letzten zehn Minuten waren bitter, als es von einem 2-3 zu einem 5-3 ging: Bratseth, Hobsch, Bode und Rufer schossen die Tore.

Anderlecht sollte sich von diesem Schlag nicht mehr erholen. Auch das Heimspiel gegen Bremen ging verloren. Gegen Mailand spielte man zweimal unentschieden und gegen Porto gab es einmal eine Niederlage und einmal einen Sieg. Der belgische Meister schied schließlich in dieser Turnierphase als Letzter der Gruppe aus.

Der damalige Trainer Boskamp war nach dem Spiel sehr enttäuscht. Er hatte vergeblich an der Seitenlinie seine Stimme heiser geschrien. Und auch mehr als 20 Jahre später war er als TV-Kommentator noch immer nicht über diese Klatsche hinweg, als Anderlecht erneut auf Bremen traf. Auch diese Begegnungen endeten zweimal mit einer Niederlage...

Quelle: © Eigene Quelle


In einem Flashback-Artikel blicken wir zurück auf ein wichtiges Ereignis für den Verein oder einen Ex-Spieler.