SPIELE - DAMES Die Damen von Anderlecht kamen in Aalter einer Enttäuschung nahe, aber sie feierten schließlich einen entscheidenden Sieg gegen Club YLA (2-3) dank eines Treffers in der letzten Sekunde der Nachspielzeit. Es war ein spannender Abend, geprägt von einer entscheidenden Parade von Aude Waldbillig und des Treffers der eingewechselten Nikki IJzerman, der Heldin des Tages.
Anderlecht schien richtig in Fahrt zu kommen, als Rimanté Jonusaité den Führungstreffer nach einer Vorlage von Andrea Bjarnadottir erzielen konnte. Club YLA reagierte jedoch mit Charakter: Fredriksen und De Alem Da Eira drehten nämlich danach die Partie und ließen Anderlecht zweifeln.
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Weiter lesen Das Spiel hätte sogar entschieden sein können, als die Heimmannschaft einen Elfmeter zum 3-1 erhielt, doch Torhüterin Aude Waldbillig konnte den Strafstoß parieren und Anderlecht somit im Spiel halten. Für Trainer Dennis Moerman war dieser vergebene Elfmeter zweifellos ein Wendepunkt. "Ohne diese Parade hätten wir wahrscheinlich verloren", gab er nach dem Spiel zu. "Aude ist ein großes Talent und sie hat uns hier gerettet."
Gestärkt durch den vergebenen Elfmeter des Gegners, ergriff Anderlecht wieder die Initiative. Nach einem Eckball konnte Kaat Helsen für den Ausgleich sorgen. Als Einwechselspielerin wurde Nikki IJzerman dann zur Matchwinnerin. "Ich sollte für so viel Druck wie möglich sorgen", sagte sie. "Ich treffe nicht oft und nun den Siegtreffer in der Nachspielzeit zu erzielen... das ist unglaublich. Ich habe bis zum Ende daran geglaubt."
Der neue Trainer blickt nun auf die Länderspielpause voraus, eine Gelegenheit, die Integration des neuen isländischen Neuzugangs Vigdis Kristjansdottir vorzubereiten.