Renards Transferpolitik unter Beschuss

DIENSTAG, 3 FEBRUAR 2026, 23:30 - RSCA Skater
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TRANSFERS Nach der Entlassung von Besnik Hasi gerät auch Sportdirektor Olivier Renard bei Anderlecht zunehmend in die Kritik. Drei Transferperioden brachten kaum sportliche Fortschritte und nur zwei der 18 Neuzugänge konnten ihren Marktwert steigern. Der Rest stagnierte oder verschlechterte sich.

Bei seinem Amtsantritt hatte Renard eine klare Kursänderung angekündigt: weg von teuren und erfahrenen Spielern, hin zu jungen Spielern mit Wachstumspotenzial und Wiederverkaufswert. Anderthalb Jahre später sind die Ergebnisse dieser Strategie dürftig. Den meisten Verstärkungen gelang es nicht, das Niveau der Mannschaft anzuheben.


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Die Wintertransferperiode 2025 setzte gleich ein deutliches Zeichen. Mehrere Verpflichtungen, darunter Cedric Hatenboer, entpuppten sich als Enttäuschungen. Auch Spieler wie Lucas Hey und César Huerta sind heute weniger wert als bei ihrer Verpflichtung. Und auch die defensiven Verstärkungen vom vergangenen Sommer brachten keine Besserung.

Es gibt allerdings ein paar Lichtblicke. Nathan Saliba entwickelte sich zu einer festen Größe und steigerte seinen Marktwert. Auch Adriano Bertaccini verzeichnete auf dem Papier einen Zuwachs, bleibt sportlich aber weit hinter den Erwartungen zurück.

Der lukrative Verkauf von Nilson Angulo verschafft erneut finanziellen Spielraum, doch die Frage bleibt, ob Anderlecht dieses Mal das Geld klüger investieren wird. Die Bilanz nach drei Transferperioden unter Renard fällt bislang mager aus.

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