Edward Still meldet sich das erste Mal zu Wort

DONNERSTAG, 5 FEBRUAR 2026, 15:38 - RSCA Skater
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INTERVIEWS Bei der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie gegen Antwerp tauchte ein neues Gesicht im Lotto Park auf. Edward Still nahm dort erstmals als Interimstrainer von Anderlecht Platz. Es wurde sofort ein emotional aufgeladener Moment, in dem er auch ausführlich auf den Abschied von Besnik Hasi einging.

"Den Abschied von Besnik habe ich stark gespürt", sagte Still. "Wenn man sechs Monate lang Tag für Tag zusammenarbeitet, entsteht automatisch eine Bindung." Sein erster öffentlicher Auftritt als Cheftrainer blieb nicht unbemerkt.


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Still erklärte zudem, dass er sich zuvor mit Hasi abgesprochen habe. "Ich wollte nur nach Belgien zurückkehren, wenn der Trainer mit meinem Engagement einverstanden war. Ich habe immer ein offenes und ehrliches Verhältnis zu Besnik gehabt. Deshalb trifft einen so eine Entscheidung natürlich. Bevor ich das Angebot von Anderlecht annahm, habe ich zuerst mit ihm gesprochen."

Auf die Frage nach der Stimmung innerhalb der Mannschaft nach Hasis Entlassung antwortete er nüchtern: "Was passiert ist, können wir nicht mehr ändern. Die Entscheidung ist gefallen. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass die Leistung morgen so gut wie möglich ist."

Laut Still schwankten die Emotionen in der Kabine heftig. "Es gab Wut, Trauer… Wir haben viel geredet. Die ehemaligen Spieler wie Biglia, Taravel und Proto ergriffen das Wort. Jeder hat sich geäußert. Jetzt müssen wir so schnell wie möglich wieder unser Vertrauen aufbauen."

Abschließend ging der Interimstrainer auf die kurze Vorbereitungszeit ein: "Zwei Tage sind natürlich sehr wenig, aber es ist, wie es ist. Beginnen wir morgen mit einem hundertprozentigen Vertrauen? Nein. Aber wenn wir uns auf die Grundlagen konzentrieren, kann das während des Spiels wachsen. Es wird jedenfalls einige Anpassungen geben."

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