Der Telefonanruf kam im Ausland

DIENSTAG, 10 FEBRUAR 2026, 19:30 - RSCA Skater
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ANDERE Olivier Renard ist nicht mehr der Sportdirektor des RSC Anderlecht. Am Sonntagabend, nach der 0-2-Niederlage gegen den Racing Genk, wurde ihm die Nachricht telefonisch mitgeteilt, während er sich aus privaten Gründen im Ausland aufhielt. Der Verein entschied sich für ein schnelles Handeln, obwohl Renard bereits seit längerem wusste, dass seine Position ins Wanken geraten war.

Renard wird vieles vorgeworfen: die anhaltende sportliche Misere und die enttäuschenden Wintertransfers. Bei den Fans war er eigentlich schon viel länger ein Sündenbock. Die zunehmenden Spannungen, auch innerhalb des Vereins, führten schließlich zu seiner Entlassung.

Renards Amtszeit begann im Oktober 2024, als er nach dem Rücktritt von Jesper Fredberg vom damaligen Präsidenten Wouter Vandenhaute engagiert wurde. Seine Ernennung stieß sofort auf Widerstand bei den Fans und auch intern kam es regelmäßig zu Konflikten. Eine Reihe von Abgängen brachte eine stattliche Summe ein, aber die Neuzugänge blieben fast alle hinter den Erwartungen zurück und sorgten für eine neue sportliche Flaute. Nachdem Vandenhaute als Präsident zurückgetreten war, war der Weg frei, auch Renard zu entlassen.

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