Anderlecht und Schreuder sind sich einig, Vereine noch nicht
DONNERSTAG, 19 FEBRUAR 2026, 16:20 - RSCA Skater
ANDERE Anderlecht hat eine persönliche Vereinbarung mit Alfred Schreuder erzielt, um das Traineramt zu übernehmen. Es ist jedoch noch unklar, ob der niederländische Trainer tatsächlich zum Lotto Park wechseln wird. Sein aktueller Arbeitgeber, Al-Diraiyah FC, hat nämlich noch keine Freigabe erteilt.
Schreuder ist aktuell Trainer von Al-Diraiyah FC, einem Verein aus der zweiten saudischen Liga, der voll auf den Aufstieg setzt. Sein Vertrag dort läuft noch bis zum Ende der Saison. Sowohl Anderlecht als auch der Trainer selbst sind offen für einen schnellen Wechsel nach Belgien, aber dafür muss zunächst eine Einigung zwischen beiden Vereinen erzielt werden.
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Weiter lesen Der saudische Verein möchte seinen Trainer vorerst nicht gehen lassen und hält an der bestehenden Vereinbarung fest. Anderlecht hofft, dass Schreuder selbst eine Lösung finden kann, um seinen Vertrag aufzulösen und wäre bereit, eine finanzielle Entschädigung zu zahlen. Laut Quellen möchte sich der Niederländer dafür stark engagieren, sogar durch Gehaltsverzicht und aktive Verhandlungen. Die Frage bleibt jedoch, ob er seine aktuelle Vereinsführung überzeugen kann.
Al-Diraiyah bestreitet morgen ein Ligaspiel gegen Al-Orobah FC und bei Anderlecht geht man davon aus, dass Schreuder dieses Spiel noch coachen wird. Daher ist es ausgeschlossen, dass er am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen Zulte Waregem auf der Bank sitzen wird. Für dieses Spiel bleibt also weiterhin Interimstrainer Jérémy Taravel für die Mannschaft verantwortlich.
Alternatives Szenario mit Taravel
Sollte der Wechsel letztendlich doch nicht zustande kommen, wird innerhalb von Anderlecht die Option diskutiert, Taravel bis zum Ende der Saison das Vertrauen zu schenken. Dieses Szenario ist jedoch nicht die erste Wahl der Vereinsführung.