
ANDERE Sechs Monate nach seinem erzwungenen Rücktritt als Präsident des RSC Anderlecht fühlt sich Wouter Vandenhaute wieder wohl. Er ist wieder in seine andere Leidenschaft eingetaucht: den Radsport. Er genießt den Beginn der flämischen Saison, um seine Rolle als Organisator… und als Amateur-Radfahrer wieder aufzunehmen.
Sein Weggang im September, nach internen Spannungen und dem Druck der Fans, tat weh, aber er sagte, dass er das Kapitel umgeblättert hat. Seit seinem Weggang hat er Neerpede und den Lotto Park nicht mehr betreten. Er besitzt aber noch sechs VIP-Plätze, die er jedoch an Bekannte weitergibt.
Doch sein Herz bleibt violett-weiß: Er verfolgte die Qualifikation für das Pokalfinale. Die Aussage seines Neffen, Jaan Vanwildemeersch (Spieler bei Wambeek‑Ternat), zeichnet ein warmherziges, zugängliches und beschützendes Bild von Vandenhaute. Laut seines Neffen waren die Kritikpunkte ungerecht: Vandenhaute hat hart daran gearbeitet, Anderlecht wiederherzustellen. Der Fußball entscheidet jedoch manchmal anders... Jetzt genießt er die Momente mit seiner Frau Catherine Van Eylen und verfolgt den Fußball aus der Ferne, jedoch ohne Bitterkeit. Das Radfahren bleibt nun sein wichtigstes Hobby.
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