
INTERVIEWS Ilay Camara beschreibt sich selbst als dynamischen Spieler: Er ist ständig auf dem Spielfeld unterwegs und versucht, seine Entschlossenheit zu vermitteln. Sein Siegeswille sei groß, sagte er und der käme durch seine senegalesische Herkunft. Er habe sich für den Senegal entschieden, damit seine Familie stolz auf ihn sei. Er bedauert jedoch, dass Belgien nichts unternommen habe, um ihn davon zu überzeugen, sich für die Roten Teufel zu entscheiden. Am Afrika-Cup hatte er nicht teilnehmen können, da er sich einen Muskelriss zugezogen hatte.
Camara findet es auch schade, dass sein Landsmann Cheikhou Kouyate nicht bei Anderlecht geblieben ist, nachdem er zusammen mit Futures trainieren durfte.
Aufgrund seiner vielen Verletzungen in dieser Saison wurde ihm klar, dass er besser auf sich achten musste. Er achtet nun mehr auf Schlaf und Ernährung, hat einen persönlichen Trainer engagiert, nimmt oft Eisbäder und nutzt die Überdruckkammer. Auf diese Weise hofft er, die Verletzungsanfälligkeit zu verringern. Schließlich möchte er auch gerne bei der Weltmeisterschaft dabei sein. Langfristig strebt er jedoch einen Wechsel in die englische Liga an.
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