Fan Council unzufrieden mit den neuen Abonnementpreisen
SONNTAG, 10 MAI 2026, 13:22 - RSCA Skater
ANDERE Aufgrund der Meisterschaftsreform (Saison ohne Play-Offs) wird Anderlecht in der nächsten Saison drei Heimspiele weniger bestreiten (17 statt 20). Der Verein hat jedoch beschlossen, die Preise für die Abonnements unverändert zu lassen. Das sorgte jedoch beim Fan Council, dem Fanrat von Anderlecht, für großen Unmut.
Der Fanrat hat dem Verein eine E-Mail geschickt, um seine Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen. "Das kommt nicht nur wie eine versteckte Preiserhöhung rüber, sondern auch wie ein Mangel an Respekt gegenüber den Menschen, die den Verein Woche für Woche unterstützen – sowohl sportlich als auch finanziell", heißt es darin.
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Weiter lesen "Einnahmen in der nächsten Saison sehen wenig rosig aus"
Dass die Preise nicht sinken, liegt laut dem Verein an den unsicheren wirtschaftlichen und finanziellen Zeiten. "Das Wettbewerbsformat ist heute Gegenstand verschiedener Diskussionen und sehr unsicher", heißt es beim Verein. "Die Wahrscheinlichkeit, dass die Anzahl der Spiele in den kommenden Saisons noch schwankt, besteht."
"Außerdem sind verschiedene andere Einkommensquellen unsicher, insbesondere die TV-Gelder, zumindest für das Jahr 2027. Insgesamt sieht das vollständige Bild der Einnahmen für die nächste Saison nicht rosig aus, wegen weniger Heimspielen, weniger Hospitality und weniger kommerziellen Einnahmen."
Der Verein stellt weiter fest, dass gesenkte Preise die Investitionen in die anderen Teams (RSCA Futures & RSCA Women) gefährden.
"Auch während der Sitzung ausführlich erläutert"
Auch sagt der Fanrat, dass er es bedauert, bei dieser Entscheidung nicht konsultiert worden zu sein. Etwas, das Anderlecht bestreitet. Laut dem Verein wurde hierzu auf verschiedenen Ebenen kommuniziert.
"Bei der letzten Fanrat-Sitzung wurde bestätigt, dass die Abonnementspreise nicht steigen würden, aber dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie sinken, quasi null war", heißt es in der Antwort, die der Verein dem Fanrat zukommen ließ. "Fans, die ihr abgelaufenes Jahresabonnement (im monatlichen Modell) in den vergangenen Monaten bereits verlängert haben, wussten dies auch schon länger. Der Preis ist also bereits seit geraumer Zeit auf dem Markt."