"Habe in den drei Monaten sehr viel gelernt"

SAMSTAG, 6 JUNI 2026, 13:38 - RSCA Skater
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INTERVIEWS Jérémy Taravels Zeit als Cheftrainer von Anderlecht ist vorbei. Ob der Franzose künftig noch eine Rolle im Trainerstab eines neuen Trainers übernehmen wird, ist vorerst ungewiss. Nach drei intensiven Monaten als Cheftrainer blickte er nun ausführlich auf diese Zeit zurück.

"Ich habe in kurzer Zeit unglaublich viel über das Führen einer Mannschaft, den Umgang mit Druck und die Leitung eines Trainerstabs gelernt", sagte Taravel. "Wir haben drei unserer vier Ziele erreicht: die Champions' Play-Offs, die Teilnahme am Europapokal und das Pokalfinale. Nur der Pokalsieg ist uns leider nicht gelungen."


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Laut Taravel hatte Anderlecht vor allem mit einem Mangel an Führungsqualitäten und mentaler Stärke innerhalb der Mannschaft zu kämpfen. Deshalb holte er auch Mats Rits wieder in den Kader zurück. "Man braucht Spieler, die andere in schwierigen Momenten mitreißen können."

Der Trainer sah jedoch positive Entwicklungen bei einigen Spielern, darunter Nathan Saliba, Nathan De Cat und Ali Maamar. Er selbst blieb seinem bewährten 4-2-3-1-System treu.

Die schwere 5-1-Niederlage gegen Union am letzten Spieltag bezeichnet er als "inakzeptabel". "Nach einer schweren Saison und dem verlorenen Pokalfinale war es schwierig, alle noch voll bei der Sache zu halten."

Über seine Zukunft herrscht noch keine Klarheit. Anderlecht möchte ihn möglicherweise als Assistenztrainer behalten, aber Taravel schließt auch eine neue Herausforderung als Cheftrainer nicht aus.

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