TRANSFERS - ANDERE Yari Verschaeren (25) ist schon seit einem Monat offiziell vereinslos, aber einen neuen Verein hat der ehemalige Mittelfeldspieler von Anderlecht noch nicht gefunden.
Nach sieben Jahren und 260 Spielen für Anderlecht verließ Verschaeren den Rekordmeister am Ende der vergangenen Saison. Der dribbelstarke Mittelfeldspieler wechselte im Endeffekt ablösefrei und das trotz der Erwartungen, die einst an sein Talent geknüpft waren.
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Weiter lesen Bei seinem Abschied schien ein Transfer ins Ausland bevorzustehen. "Zu 90 Prozent wird es ein ausländischer Verein", erzählte Verschaeren Ende Mai. Er erklärte sogar, dass sein neuer Verein bald bekanntgegeben werden würde. Mehr als zwei Monate später herrscht diesbezüglich jedoch auffallende Stille.
Die letzte konkrete Neuigkeit datiert mittlerweile vom Juni, als der italienische Verein Sampdoria Interesse bekundete. Verschaeren selbst konnte sich einen Wechsel zum Verein aus der Serie B nicht so recht vorstellen, weshalb die Gespräche zu keiner Einigung führten.
Seitdem gibt es kaum Neuigkeiten. Aus dem Umfeld des Spielers ist zu hören, dass der Fokus voll und ganz auf seinem nächsten Verein liegt. Dennoch wird die Zeit langsam knapp, da die Ligen in verschiedenen Ländern wieder anlaufen.
Odoi als Experte aus eigener Erfahrung
Denis Odoi weiß inzwischen, wie es sich anfühlt, als freier Spieler lange auf einen neuen Verein warten zu müssen. Der 37-jährige Verteidiger verließ Antwerp im vergangenen Jahr und fand erst im September einen neuen Arbeitgeber. Inzwischen hat er bei Club NXT unterschrieben.
Sein wichtigster Rat an Verschaeren: Bleib aktiv und sorge für eine Struktur. Odoi hielt sich während seiner Zeit ohne Verein mit Lauftraining, Einzelübungen und Trainingseinheiten beim KV Kortrijk fit.
"Vereine warten oft lange mit ablösefreien Spielern", erklärte Odoi. Je weiter die Saison voranschreitet, desto besser können die Vereine zudem beim Gehalt verhandeln.
Ein erfahrener Spieler kann das leichter relativieren, weiß Odoi. "Mit 37 war ich in dieser Hinsicht gelassener. Wenn man zehn Jahre jünger ist, kann ich mir vorstellen, dass man sich darüber viel mehr Sorgen macht."