"Wir sind kämpferisch über die Ziellinie gezogen"

MONTAG, 14 SEPTEMBER 2026, 23:28 - RSCA Skater
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INTERVIEWS Vitor Bruno konnte sich weitgehend mit der Analyse von Colin Coosemans identifizieren. Der Trainer von Anderlecht ist sich bewusst, dass seine Mannschaft noch nicht das gewünschte Niveau erreicht hat, weigert sich jedoch, dies als Ausrede zu nutzen. Seiner Meinung nach ist eine Verbesserung vor allem eine Frage der Zeit und der Geduld.

Anderlecht baut aktuell Schritt für Schritt eine neue Mannschaft auf. Dieser Prozess verläuft nicht von alleine und schon gar nicht von einem Spiel zum nächsten. Bruno hob daher vor allem hervor, was er in Mechelen gesehen hat: eine Mannschaft, die bereit war, hart zu arbeiten. Das stimmte Bruno zufrieden. Seiner Meinung nach beweist das, dass seine Spieler bereit sind, auch ohne Ball füreinander zu kämpfen. Angriff und Verteidigung müssen seiner Meinung nach als Einheit funktionieren.


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Dennoch bleibt die Effizienz im Angriff weiterhin ein Problem. Anderlecht spielt sich Chancen heraus, schafft es aber noch zu selten, diese auch tatsächlich zu verwerten. Laut Bruno könnte dabei Müdigkeit eine Rolle spielen. Aufgrund des dichten Spielplans mangelt es den Spielern im Strafraum manchmal an der nötigen Frische.

Der Trainer möchte sich jedoch nicht dahinter verstecken. Anderlecht hat inzwischen schon viele Spiele absolviert und muss lernen, damit umzugehen. Für Bruno war vor allem die Mentalität ausschlaggebend. Seine Spieler mussten in Mechelen bis an ihre Grenzen gehen, gaben aber alles, was sie noch in sich hatten. Diese Bereitschaft, füreinander durchs Feuer zu gehen, ist laut dem Trainer mindestens genauso wichtig wie schöner Fußball.

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