ANDERE Sieben Treffer in sieben Meisterschaftsspielen. Das ist viel zu wenig für Anderlecht. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Rekordmeister im Europapokal schon fünfzehn Mal erfolgreich war. Der Kontrast könnte kaum größer sein. Dennoch gibt es Grund zum Optimismus. Danylo Sikan, Mihajlo Cvetkovic und Tawfik Bentayeb kehren mit Vertrauen von ihren Länderspielen zurück.
Sikan traf für die Ukraine, Cvetkovic gegen die Niederlande und Bentayeb feierte sein Debüt für Marokko. Das ist sehr positiv für Anderlecht.
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Weiter lesen Die Mannschaft von Vítor Bruno spielt sich eigentlich genügend Torchancen heraus. Gemessen an den "Expected Goals" müsste die Bilanz eigentlich bei etwa zwölf Ligatoren liegen. Auch die Anzahl der Ballkontakte im gegnerischen Strafraum ist hoch. Nur Club Brügge und Union schneiden da noch besser ab. Das Problem? Die Effizienz.
Kein Stürmerproblem
Und genau das macht die Situation besonders bemerkenswert. Anderlecht scheint nämlich keinen Mangel an Offensivoptionen zu haben. Mit Sikan, Cvetkovic und Bentayeb verfügt Bruno über drei Stürmer, die Tore schießen können. Auch Marten Winkler kann im Zentrum oder auf dem Flügel eingesetzt werden.
Der Trainer hat also die Qual der Wahl. Jetzt müssen seine Stürmer diese Fülle an Chancen auch in Tore ummünzen. Die drei Siege im Europapokal und die fünfzehn Tore zeigen jedenfalls, dass es möglich ist. Jetzt gilt es noch, diese Treffsicherheit auch in der Jupiler Pro League zu zeigen.
Eine Sache ist deutlich: Anderlecht hat kein Stürmerproblem. Die Stürmer müssen lediglich effizienter werden.