Saudischer Verein möchte Schreuder nicht gehen lassen
DIENSTAG, 17 FEBRUAR 2026, 14:33 - RSCA Skater
ANDERE Es gibt immer noch keinen Durchbruch bei der Suche von Anderlecht nach einem neuen Cheftrainer. Topkandidat Alfred Schreuder darf vorerst seinen aktuellen Verein Al-Diriyah aus Saudi-Arabien nicht verlassen. Der 53-jährige Niederländer saß am Sonntag noch auf der Bank während des wichtigen Spiels gegen Al-Ula, das seine Mannschaft letztendlich verlor.
Anderlecht hat also noch keinen Nachfolger für Besnik Hasi gefunden. Der Rekordmeister hofft, Schreuder bald einstellen zu können, aber eine Einigung mit seinem aktuellen Arbeitgeber konnte bisher noch nicht erzielt werden.
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Weiter lesen Al-Diriyah, der Verein aus Riyad, spielt aktuell um den Aufstieg in die Saudi Pro League und möchte den Trainer deswegen nicht gehen lassen. Im Spiel gegen den Tabellenvierten Al-Ula saß Schreuder noch auf der Trainerbank. Die Partie endete übrigens mit einer 1-3-Niederlage für seine Mannschaft.
Schreuder hatte zuvor bereits erklärt, offen für eine neue Herausforderung in Belgien zu sein. Nach Stationen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien kann er sich eine Rückkehr näher an die Heimat gut vorstellen. Sein Verein ist jedoch nicht bereit, ihn einfach so gehen zu lassen.
Da Schreuder noch bis zum Ende der Saison unter Vertrag steht, wird Anderlecht außerdem eine Ablösesumme für ihn zahlen müssen. Dass Al-Diriyah momentan an seinem Trainer festhält, kann auch eine Taktik sein, um den Preis nach oben zu treiben.
Bei Anderlecht reagierte man vorläufig nicht auf diese Situation.