
INTERVIEWS - ANDERE Der neue Sportdirektor von Anderlecht, Antoine Sibierski, besuchte am Montag Paul Van Himst. Das Treffen fand in Anwesenheit von CEO Kenneth Bornauw und Frank Van Himst, dem Sohn von Paul, statt. Statt eines Essens in einem Restaurant hatte sich Van Himst für ein intimeres Ambiente entschieden. "Wir haben ungefähr eine Stunde lang gesprochen", sagte er.
Die Atmosphäre war entspannt, durchzogen von Erinnerungen und Gelächter, aber das Gespräch war auch ernst. Van Himst sagte, er sei beeindruckt von der Bescheidenheit des neuen Sportdirektors. "Sibierski ist ein sympathischer Mann, aber vor allem ein Profi, der sein Fach kennt. Er träumt nicht. Er sieht sehr genau, dass das aktuelle Team auf Schlüsselpositionen einen Mangel an entscheidenden Spielern hat", sagte Van Himst.
Seiner Meinung nach ist sich der Franzose vollkommen bewusst, dass der Transfermarkt zwei bis drei wichtige Verstärkungen bringen muss, um Anderlecht einen Schritt nach vorne zu bringen. Wie so oft betonte Van Himst, was die DNA von Anderlecht ist und hob hervor, dass diese Identität nicht verloren gehen darf. Van Himst weiß auch, dass die Aufgaben wegen der begrenzten finanziellen Mittel nicht so einfach sind: "Aber Geld ist nicht alles. Schauen Sie nach Union: Ihr Erfolg beweist, dass eine gute Vision ein begrenztes Budget ausgleichen kann."
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