Vitor Bruno nach dem Hinspiel zwischen Frustration und Stolz

MONTAG, 27 JULI 2026, 21:18 - RSCA Skater
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SPIELE - INTERVIEWS Bei seinem ersten Spiel als Trainer von Anderlecht erlebte Vitor Bruno in Stockholm einen Abend mit zwei Gesichtern. Seine Mannschaft schien lange Zeit auf dem Weg zu einem vielversprechenden Sieg zu sein, bis der Platzverweis von Nathan Saliba und ein später Ausgleichstreffer von Hammarby den Plänen doch noch einen Strich durch die Rechnung machten.

Nach dem Spiel machte Vitor Bruno keinen Hehl aus seiner Enttäuschung: "Ich bin vor allem enttäuscht. Selbst mit zehn Mann hatten wir alles im Griff, aber dann fällt doch noch dieses vermeidbare Gegentor."


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Der portugiesische Trainer wollte jedoch die Mannschaftsleistung hervorheben: "Ich bin sehr stolz darauf, was wir nach nur fünf Wochen Vorbereitung gegen den Tabellenzweiten aus Schweden gezeigt haben." Was das Spiel angeht, räumte Bruno aber ein, dass seine Mannschaft nach dem Führungstreffer in Schwierigkeiten geraten war: "Nach unserem 1-0 hatten wir Probleme mit ihrem Spielaufbau. Und die gelbe Karte für Augustinsson zwang mich danach, einzugreifen."

Dennoch war er mit der Energie und der Einstellung seiner Mannschaft zufrieden: "Ich habe sehr viel Kraft und sehr viel Energie gesehen und auch die Einstellung war top. Wir hätten sogar noch mehr Tore schießen können." Bruno hob auch seine jungen Flügelstürmer hervor, die beide erst 17 Jahre alt sind: "Ich habe sie aufgestellt, weil sie einfach sehr viel Qualität mitbringen. Und auch andere werden ihre Chance bekommen, wie zum Beispiel Kalonji oder Ojea. Bei mir spielen die Besten."

Ohne sich zu sehr beschweren zu wollen, brachte Bruno dennoch seinen Unmut über die Entscheidung des Schiedsrichters zum Ausdruck: "Ich habe mir die Aufnahmen noch einmal angesehen: Diese zweite gelbe Karte ist nicht eindeutig." Er bedauerte daher, dass er im Rückspiel auf Saliba verzichten muss, aber wollte daraus kein Drama machen: "Das ist schade, aber wir werden uns deswegen nicht beschweren. Wir haben genügend Spieler, um das Rückspiel vor unseren Fans positiv zu Ende zu bringen."

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