Frustration bei den Spielern nach dem verlorenen Finale

SAMSTAG, 16 MAI 2026, 13:46 - RSCA Skater
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INTERVIEWS Am Sonntag steht Anderlecht vor dem nächsten wichtigen Spiel gegen den KV Mechelen, aber bis dahin müssen noch einige interne Brandherde gelöscht werden. Bertaccini, Camara und Cvetkovic reagierten sehr enttäuscht und zeigten sich nach dem verlorenen Pokalfinale bei Sporza sehr kritisch.

Bertaccini sagte, dass "Union den Sieg verdient hatte". Er fand, dass Anderlecht nicht viele Chancen hatte und dass viel zu viele lange Bälle gespielt wurden, die Union ohne Probleme verteidigen konnte. Ihm war auch aufgefallen, dass von der Bank aus nichts korrigiert wurde, fügte aber auch hinzu, dass die Spieler das in dem Moment auch besser wissen sollten. Letztendlich erklärte er auch, dass man den Spielern die Aufstellung erst eine Stunde vor dem Spiel mitgeteilt hätte. Er fand, dass es besser gewesen wäre, wenn man die Aufstellung vor so einem wichtigen Spiel schon vorher erfahren hätte." Der Stürmer gab auch zu, dass er nach dem Spiel gegen Gent enttäuscht war, dass er nicht von Beginn an spielen durfte. Er schlussfolgerte, dass kleine Dinge das Finale entschieden haben und dass der Stress nicht entscheidend war. "Gut, es wir noch eine Weile in unseren Köpfen bleiben, aber wir müssen weitermachen und daraus lernen."


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Cvetkovic wurde zuerst interviewt und er war zuerst nicht so redselig. Der Serbe konnte Anderlecht wieder ins Spiel bringen und er sagte, dass Anderlecht seiner Meinung nach gut im Spiel war, aber dass man plötzlich zwei Gegentore zugelassen hatte.

Auch Camara spürte die Enttäuschung und sagte, dass er nach der Niederlage immer noch etwas unter Schock stand, da man eine ganze Saison dafür gekämpft hat, dieses Finale zu gewinnen. Camara fand das Finale exemplarisch für die Saison mit kleinen Fehlern und dass Union davon Gebrauch machte". Camara stimmte Bertaccini zu, dass die langen Bälle keine gute Idee waren, fügte aber auch hinzu, dass Union sehr viel Druck ausübte, wodurch die langen Bälle manchmal die einzige Lösung waren.

Zum Schluss reagierte auch Trainer Jérémy Taravel. Er konterte die Aussagen seiner Spieler und sagte, dass den Spielern öfter mal die Aufstellung erst eine Stunde vor dem Spiel mitgeteilt wird. Darüber hinaus fügte er noch hinzu: "Sie dürfen nicht vergessen, dass sie nicht für sich selbst spielen, sondern für Anderlecht".

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